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Werner Bauer

  • Beschreibung
  • Vita
  • Ausstellungen

Der 1962 geborene und in Dachau lebende und arbeitende Fotokünstler wurde 1988 als 1. Preisräger des renommierten „Nestlé-Fotoawards“ mit seinem hoch innovativem Tableau „coffe-plast“ ausgezeichnet. Verliehen von einer Jury aus Museumsdirektoren, Fachhochschuldekanen und Chefredakteuren der Fotowelt. Es folgten der KODAK GOLD AWARD 1995 für seine Arbeit „A Man’s Nose“ und die Berufung zur exklusiven Fotoexperten-Runde Kodak Gold Circle sowie 1996 die Auszeichnung bei der internationalen „Kalenderschau“ in Stuttgart für die von ihm gestalteten 12 Blätter des Kalenders „Die großen Detektive“, in denen er den Helden der Krimi-Geschichte wie Hercule Poirot, Marlowe, Sherlock Holmes, Jerry Cotton jeweils eine abstrakte ironische Bilderfindung zuschrieb.

Seit 1992 Dozent für künstlerische Fotografie, gab er Gastvorträge bei Studienreisen nach Korea, wo er auch zum ersten Mal seinen großformatigen Fotozyklus „fishing times“ vorstellte, Fotoinszenierungen von Körpern und Körperteilen, die nach exakten Drehbüchern der Belichtungszeiten gestaltet sind, und in ihrer Röntgen-, Durchleuchtungs- und Schattenriss-Ästhetik den Fotogrammen des Kasseler Fotokünstlers und Hochschullehrers Floris Michael Neusüss nicht unähnlich sind, wenn auch bizzarer und paradoxerweise dekorativer in ihrer experimentellen Herstellungsweise („Ten variations of five minutes“). So ungewöhnlich wie seine Auftritte und Ausstellungen in Helsinki, Paris, Tunis, Japan, Wien und Regensburg (letztere mit dem Titel „Ich habe die Welt gerettet“) sind auch seine formal strengen Fotorecherchen mit Papp-Dreiecken als fotografischer Umwandlung von zweidimensionalen in drei- und dann wiederum zurück in zweidimensionale Objekte („Dimensions“): ein virtuoses Kammer-Spiel mit der fotografischen Wirklichkeit.

Höchst ungewöhnlich nehmen sich auch seine Porträts aus, meist Künstler und Musiker, von Markus Lüpertz bis Patti Smith. In seiner Serie “Torso“ mit vergrößerten und durch seine Gestaltung verfremdenden Polaroid-Aufnahmen, wie „Polaroidakt #1“, greift er die Experimentalfotografie der Bauhaus-Fotografen auf und setzt sie auf neue und leicht nachvollziehbare Weise fort.

1962 in Dachau geboren

1984-88 Fotoassistenzen bei BFF/DGPh Fotografen in München, Monaco und Mailand

1988 1. Preisträger „Nestlé-Fotopreis“

seit 1988 als freier Fotodesigner für Industrie, Werbung und Verlage tätig

seit 1992 Dozent für künstlerische Fotografie an der „Stadtkunst“, Regensburg

1995 Kodak Gold Award und Berufung zum Kodak Gold Circle

1996 Auszeichnung bei der Internationalen „Kalenderschau“, Stuttgart - für den Kalender „Die großen Detektive“

1997-98 Berufung in die internationale Jury zum „Kodak European Gold Award“, Stuttgart & London

1999 Zweimonatige Ausstellungs- und Studienreise nach Süd-Korea, Gastvorträge an der Won-Kwang Universität für bildende Künste, Iksan

2009 Finalist "Festimage", Mois de la Photographie Chaves, Portugal

2011 Berufung in die DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie)

2014 „Nimm Zwei“ jurierte Ausstellung, „ECKE“ Galerie, Augsburg Videoinstallation „Flickwerk“

2012 „21 X“ (Videoinstallation-Flickwerk) Pasinger Fabrik, München 

2010 „HEIMAT“ Fotosalon Oberland in Valley-Oberbayern 

2009 Portraits 2009 Galerie „eigen-Art“, München 

2008 „FLICKWERK - Lange Nacht der Museen“, München, im Künstlerhaus am Lenbachplatz

2007 "ICH HABE DIE WELT GERETTET“ Galerie der „Stadtkunst“, Regensburg

2006 „PORTRAITS 2004 - 2006“ Künstlerhaus am Lenbachplatz, München 

2006 20. JÜDISCHE KULTURTAGE, München „Kein Applaus für Podmanitzki“, Multimedia-Adaption 

2003 „DAS ROSAROTE HIRSCHG`WEIH – EIN HIRSCHG‘WEIH FÜR DIE WELT“ Foto-Galerie Klinger, Wien

1999 „FISHING TIMES“ Kwanhoon Gallery, Seoul (Süd Korea) Art Hall, Iksan (Süd Korea) 

1997 „KODAK KALENDERPRÄSENTATION“ in Tokio und Osaka, Japan 

1996 „INTERNATIONALE KALENDERSCHAU“ Prämierte Kalender, Graphischer Klub, Stuttgart 

1990-06 PROJEKT „MORPHOLOGICAL - PERCEPTION“ u.a. Haus der Kultur, Helsinki; Kongresszentrum Port Maillot, Paris; Congress Ophtalmologie, Tunis 

1988-91 NESTLÉ FOTOPREIS u.a. Photokina ,Köln; Kurfürstliches Schloss zu Mainz; Fachschule für Fotodesign, München; Kunstverein „Villa Franck“, Ludwigsburg 

Das Kuratorium von Curators Choice begründet seine Wahl von Bauers Fotokunst so:

„Werner Bauer versteht es sein unbeirrbares Gespür für gestalterische Qualität in der Fotografie und seine Lust am Ausprobieren mit bayerischem Querdenkertum und Witz, wie wir es bei Karl Valentin, Rainer Werner Fassbinder, Herbert Achternbusch und Gerhard Polt ausgeprägt finden, zu verbinden und den Leuten zu vermitteln. Dass er sich Zeit nimmt für seine fotografischen Inszenierungen, macht ihn gegenüber dem Moderummel des Kunstbetriebs zu einem Unzeitgemäßen.“

weitere Werke des Künstlers

„Dimension I”
40 x 40 cm
Preis auf Anfrage
„Dimension II”
40 x 40 cm
Preis auf Anfrage
„Dimension III”
40 x 40 cm
Preis auf Anfrage
„Polaroid Akt #I”
40 x 40 cm
Preis auf Anfrage
„Torso”
59 x 39 cm
Preis auf Anfrage
„Faun”
86 x 60 cm
Preis auf Anfrage
„Nymphe”
86 x 60 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times I”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times II”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times III”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times IV”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times V”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times VI”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times VII”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times VIII”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times IX”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times X”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times XI”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
„fishing times XII”
180 x 80 cm
Preis auf Anfrage
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