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Rudi Wach

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Rudi Wach ist im gleichen Maße Bildhauer wie Zeichner. In seiner künstlerischen Auseinandersetzung behandelt er in beiden Medien die Tiefenstruktur der Gestalt der Kreatur, wie sie aus mythischen Urgründen herauswächst und gestaltungsfähig wird, sich verfeinert in höchste Stufen geistiger und kultureller Schöpfungskraft und doch immer ungeschützt gefährdet bleibt.

Mit so entschieden kräftig gesetzten wie nervös sich verästelnden Bleistiftstrichen und mit den früher glatten, dann rau bewegten Gipsmodellierungen, die sich im Guss perfekt abbilden, kreist Wach seine Visionen vom Geschöpf ein: Pferd, Ziege, Tier- mensch, Mensch und Körperfragment präsentieren sich als geistkörperliche Existenzen, als ein vorgeburtlicher Kosmos von Gestalten und Gestaltungen. Seine künstlerische Methode legt gewissermaßen einen Röntgenblick, ein Echolotnetz, ein Stakkato von CT- Schnitten über die Schemen seiner Figurenerfindungen.

In Thaur bei Innsbruck aufgewachsen, hat Rudi Wach in Wien, Mailand und Paris studiert, hatte Fritz Wotruba, Giacomo Manzù und Alberto Giacometti als Lehrer und Freunde. Seit über 50 Jahren lebt und arbeitet er überwiegend in Mailand und hat in zahlreichen Ausstellungen sein Werk vorgestellt. hauptsächlich in Italien und Österreich, aber auch in Washington und in New York.

Er gilt vielen als einer der großen Bildhauer und Zeichner unserer Zeit und wird als grandioser unzeitgemäßer Einzelgänger der Gegenwart begriffen. Bekannte Kunstkritiker und Essayisten, unter ihnen Lorenzo Mango, Massimo Donà, Gert Ammann, Dieter Ronte, Giorgio Bonomi, Claudio Cerritelli, Gottfried Knapp, Kristian Sotriffer und Konrad Oberhuber haben das Phänomen seiner Schöpfungen beschrieben, in zahlreichen Katalogen. Er selber hat sich freilich nicht um den Kunstbetrieb gekümmert, sondern in geradezu mönchischer Abgeschiedenheit sich lebenslang so obsessiv wie behutsam seiner künstlerischen Arbeit gewidmet.

in Thaur bei Innsbruck aufgewachsen

Studium in Wien, Mailand und Paris

Fritz Wotruba, Giacomo Manzù und Alberto Giacometti als Lehrer

seit über 50 Jahren Leben und Wirken in Mailand

im gleichen Maß Bildhauer wie Zeichner bei der künstlerischen Auseinandersetzung behandelt

Auseinandersetzung mit der Tiefenstruktur der Gestalt der Kreatur, wie sie aus mythischen Urgründ heraufwächst und gestaltungsfähig wird

2009: Rudi Wach: Triumph des Sturzes. Kunsthaus Nexus, Saalfelden. (Ausstellung anlässlich des 75. Geburtstages).

2006: Rudi Wach: Inwendig – Seismogramme der Körperseele. Stift Melk

2010 "Einst war ich eine Hand, Skulpturen und Zeichnungen", Ausstellungskatalog Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

2006 Rudi Wach-La Danza del Nulla, Grafie dell’Essere, Forum austriaco di cultura, Mailand

2005/06 Ausstellungskatalog: Rudi Wach-Inwendig-Seismogramme der Körperseele, Stift Melk

2002 "Dal profondo le creature di Rudi Wach", Forum austriaco di cultura, Mailand

2002 "Il germe delle cose" - Rudi Wach, A arte Studio Invernizzi, Mailand

2000 "Sculture e disegni 1956-2000", Musei Civici Villa Manzoni, Lecco

1996 Lebenskeim und Flügelwesen. Skulpturen und Zeichnungen 1956–1996. Ausstellungskatalog, Innsbruck

1995 "Die Ursprünge der Form", Rabalderhaus Schwatz

1994 "Die Weisse Kapelle", Essaysvon Carlo Invernizzi, Kristian Sotriffer, Maria Vailati, Elmar Zorn, TILAK

1992 "Der Keim der Dinge", mit einem Essay von Christian Sotriffler, Herausgeber Graphische Sammlung Albertina, Wien

1982 "Arbeiten zur Sphinx", Ausstellungskatalog Galerie Maier Innsbruck

Das Kuratorium von Curators Choice begründet seine Wahl von Wachs Zeichnungen so:

"Wachs Zeichnungen fallen aus dem gängigen Kunstgeschehen heraus. Die sind einmalig in vielerlei Hinsicht: in seinen Bleistiftstrichen und Bleistiftschraffuren entsteht eine fremde und geheimnisvolle Welt von mythischen Wesen und organischen Gebilden. Die geballte Kraft ihrer Figürlichkeit verwandelt sich beim Studieren der Details in geradezu kubistisch abstrakte Einzelkörper. Das hat es in der Kunstgeschichte so noch nicht gegeben."

weitere Werke des Künstlers

„Perche non mi dai tua mano”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
„Aquila nascosta 1”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
„Aquila nascosta 2”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
„Le mie penne sono assorbite dalla luce”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
„La mia ala mi impedisce di vedere la luce”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
„Il mio grido investe la luce”
100 x 70 cm
Preis auf Anfrage
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